BELKA Tapete
Produkte, Mixe, Anwendung, Inspiration und persönliche Unterstützung.
BELKA Tapete · Beratung und Showroom in Berlin
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Raumakustik · Nachhall & Sprachkomfort
Ein ruhiger Raum entsteht nicht nur durch weniger Lärm – sondern durch weniger Reflexionen.Glas, Beton, Fliesen, glatte Wände und große freie Flächen reflektieren Schall. Dadurch verlängert sich die Nachhallzeit, Sprache verliert Klarheit und Räume wirken akustisch härter. Mit schallabsorbierenden und schallstreuenden Flächen lässt sich die Raumakustik gezielt verbessern – ohne den Raum in ein Tonstudio verwandeln zu müssen.
Raumakustik betrifft vor allem Reflexionen und Nachhall innerhalb eines Raumes.
TÜV-geprüfte Schallabsorption für den geprüften Aufbau.
Wand, Boden, Fenster, Möbel und Decke bestimmen gemeinsam die Akustik.
Zuerst das richtige Problem lösen
Wenn ein Raum hallt, geht es um Reflexionen innerhalb dieses Raumes. Wenn Stimmen oder Verkehr durch Bauteile übertragen werden, geht es dagegen um Bauakustik bzw. Schalldämmung. BELKA ist in erster Linie für die Schallabsorption und Nachhallreduzierung im Raum interessant.
Wie lange Schall im Raum reflektiert wird und wie klar Sprache wahrgenommen wird.
Übertragung durch Wände, Decken, Türen und andere Bauteile.
Schwingungen, die zum Beispiel durch Schritte in Decken und Böden eingeleitet werden.
Warum das wichtig ist: Ein Wandabsorber kann Hall reduzieren, aber keine fehlende Schalldämmung einer Wohnungstrennwand ersetzen. Für gute Ergebnisse muss immer zuerst die Art des akustischen Problems bestimmt werden.
Die sieben häufigsten Fehler
Glas, glatte Wände, harte Böden und große Deckenflächen reflektieren Schall besonders stark.
Ein Teppich hilft, aber große unbehandelte Wand- und Deckenflächen bleiben weiterhin wichtige Reflexionsflächen.
Textile Oberflächen absorbieren Schall; unregelmäßige Regale oder strukturierte Flächen können zusätzlich streuen.
Offene Wohnbereiche brauchen bewusst geplante Arbeitszonen, damit Gespräche und Reflexionen nicht unnötig dominieren.
Raumakustik hängt von Absorberfläche, Raumvolumen, Materialverteilung und Einrichtung zusammen ab.
„Ruhiger im Raum“ ist nicht dasselbe wie „Nachbarn nicht mehr hören“. Diese Ziele brauchen unterschiedliche Maßnahmen.
Wandoberfläche, Boden, Vorhänge, Möbel und Decke sollten möglichst gemeinsam geplant werden.
Sieben natürliche und wohnliche Maßnahmen
Nicht jede Maßnahme arbeitet gleich. Manche absorbieren, andere streuen, wieder andere reduzieren Trittschall oder teilen den Raum funktional. Die beste Wirkung entsteht meist durch Kombination.
Die textile Faserstruktur nimmt einen Teil der Schallenergie auf und reduziert Reflexionen im geprüften Aufbau.
Besonders vor Glasflächen und großen Fenstern können textile Flächen die akustische Härte reduzieren.
Sie mindern Reflexionen vom Boden und können zusätzlich Gehgeräusche innerhalb des Raumes angenehmer machen.
Unregelmäßige Tiefen brechen starke gerichtete Reflexionen und ergänzen absorbierende Maßnahmen sinnvoll.
Große Pflanzen und strukturierte Pflanzengruppen können Schall streuen; als alleinige Akustikmaßnahme sind sie begrenzt.
Wenn bestimmte Frequenzen oder Nachhallzeiten gezielt reduziert werden sollen, sind technisch dimensionierte Absorber sinnvoll.
BELKA + Teppich + Vorhang + Regal kann in Wohn- und Arbeitsräumen funktionaler sein als nur eine einzelne Maßnahme.
TÜV-geprüfte Schallabsorption
Für BELKA liegt eine Schallabsorptionsprüfung nach DIN EN ISO 354 und die Bewertung nach DIN EN ISO 11654 vor. Der veröffentlichte bewertete Schallabsorptionsgrad beträgt αw = 0,4 (MH), Absorberklasse D.
Dokumentierter Wert für den geprüften Aufbau.
TÜV NORD · DIN EN ISO 354 / ISO 11654Einordnung nach DIN EN ISO 11654.
Prüfaufbau und Frequenzverlauf beachtenStandard-BELKA-Auftrag als fugenlose Innenoberfläche.
Schallabsorption hängt immer vom gesamten Aufbau abWas αw = 0,4 bedeutet: Es ist ein bewerteter Material-/Aufbaukennwert für Schallabsorption. Er bedeutet nicht „40 % weniger Lärm“ und auch nicht „40 % Schalldämmung“. Der tatsächliche Raumeffekt hängt von belegter Fläche, Raumvolumen, Möblierung und den übrigen Oberflächen ab.
Akustik nach Raumfunktion
Wandfläche hinter oder seitlich vom Arbeitsplatz behandeln, harten Boden mit Teppich ergänzen und große Fenster mit Vorhängen kombinieren.
BELKA Wandflächen, Polstermöbel, Teppich, Vorhänge und Regale verteilen die akustische Wirkung über mehrere Raumrichtungen.
Textile Oberflächen hinter dem Bett, Vorhänge und eine BELKA Faserwand können das harte Reflexionsbild reduzieren.
Bei hohen Decken sind größere wirksame Flächen oft wichtiger. Wand- und Deckenmaßnahmen können kombiniert werden.
30-Sekunden-Akustikcheck
Markieren Sie die Punkte, die auf Ihren Raum zutreffen.
BELKA DIY
BELKA wird als Faserbeschichtung mit Wasser vorbereitet und fugenlos mit einer transparenten Kunststoff-Glättkelle aufgetragen. So bleibt die akustisch wirksame Oberfläche Bestandteil des Wanddesigns statt ein separates technisches Bauteil zu sein.
Trocken, sauber, tragfähig und passend grundiert.
Material gemäß aktueller Anleitung vorbereiten und quellen lassen.
Mit transparenter Kunststoffkelle fugenlos verteilen; keine Metallkelle.
Gute Luftbewegung, Querlüften und bei Bedarf Ventilator unterstützen die Trocknung.
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αw-Wert, Prüfaufbau und technische Akustikdaten.
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Homeoffice-Guide →FAQ
Fazit
BELKA bietet als fugenlose Faseroberfläche einen dokumentierten akustischen Vorteil: αw = 0,4 im geprüften TÜV-Aufbau. Kombiniert mit Teppichen, Vorhängen, Möbeln und gezielt eingesetzten Absorbern lässt sich damit eine ruhigere, sprachfreundlichere und wohnlichere Raumakustik planen.