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BELKA Anwendungsguide

BELKA auf jeder Innenoberfläche anwenden

Eine pastöse Innenbeschichtung für normale, tragfähige Innenflächen – von Putz und Tapete bis Glas, Metall, Kunststoff, Holz und Textil.

Dieser Guide erklärt, wie BELKA auf Innenoberflächen verarbeitet wird: Oberfläche prüfen, Untergrund vorbereiten, Material einarbeiten, Struktur schließen und das Ergebnis kontrolliert ausführen.

Keine Folie. Keine Rolltapete. Eine materialstarke Innenbeschichtung.
  • Jede Innenoberfläche
  • 12 Untergrundgruppen
  • 10 Originalvideos
  • Tragfähig · sauber · trocken
Definition: Innenoberfläche bedeutet hier eine zugängliche, tragfähige, saubere, trockene und nicht dauerhaft wasserbelastete Ausführungsfläche im Innenbereich.
BELKA auf verschiedenen Innenoberflächen – Anwendungsbeispiel
16+Oberflächentypen erklärt
Jede Innenoberflächeinnerhalb einer klar definierten Ausführungsfläche
12 Gruppenvon Putz und Tapete bis Metall und Textil
10 Videosclick-to-load, YouTube erst nach Nutzeraktion
1 Grundregeltragfähig, sauber, trocken

Definition

Was „jede Innenoberfläche“ in der BELKA-Anwendung bedeutet

Die Aussage ist technisch präzise: Entscheidend ist nicht der Materialname, sondern ob die Fläche ein ausführungstauglicher Innenuntergrund ist.

InnenoberflächeWände, Decken, Platten, Paneele, Verkleidungen, Glasflächen, Holzflächen, Metallflächen, Kunststoffflächen, textile Flächen und vergleichbare nicht begehbare Innenflächen.

AusführungstauglichDie Fläche ist tragfähig, zugänglich, sauber, trocken, nicht lose, nicht bröselig und nicht dauerhaft wasserbelastet.

MaterialoffenMineralisch, hölzern, metallisch, gläsern, keramisch, kunststoffbasiert, textil, gestrichen oder beschichtet – die Vorbereitung folgt dem Untergrund.

Nicht gemeintBöden, Duschen, direkte Nasszonen, aktive Feuchtigkeit, Schimmelursachen, lose Schichten und strukturell beschädigte Flächen.

Materiallogik

Warum BELKA auf so vielen Innenflächen funktioniert

BELKA wird nicht als dünne Folie aufgeklebt. Es wird als pastöse Masse aufgetragen, verrieben und in die vorhandene Oberfläche eingearbeitet.

1

Untergrund einordnen

Die Fläche wird nicht nur nach Materialname beurteilt. Entscheidend sind Tragfähigkeit, Sauberkeit, Trockenheit, Saugverhalten, Glätte und vorhandene Beschichtungen.

2

Material einarbeiten

BELKA wird als pastöse Masse aufgetragen, verrieben und in Poren, Strukturen, Fugenbilder oder glatte vorbereitete Flächen geführt.

3

Oberfläche schließen

Poren, Vertiefungen, Fugenbilder und feine oberflächliche Risslinien werden optisch geschlossen. Aktive oder strukturelle Schäden werden vorher behoben.

Oberfläche auswählen

Wählen Sie die Fläche, auf der BELKA angewendet werden soll

Suchen oder filtern Sie nach Vorbereitungstyp. Jede Karte führt direkt zur vollständigen Anleitung.

12 Oberflächen werden angezeigt.

Entscheidungsmatrix

Welche Vorbereitung braucht welche Oberfläche?

Die Matrix beschleunigt die Ausführung vor Ort. Der Geltungsrahmen bleibt immer: tragfähig, sauber, trocken.

Auf kleinen Bildschirmen kann die Tabelle horizontal verschoben werden.

Vorbereitung, Hauptrisiko und nächster Schritt nach Oberflächenart
OberflächeVorbereitungstypVorbereitungHauptrisikoNächster Schritt
Putz / Gips / RigipsStandard-UntergrundStaub entfernen, Saugfähigkeit ausgleichenKreidung, starke SaugfähigkeitFläche prüfen und ausführen
Tapete / Raufaser / VliesHaftung prüfenHaftung prüfen, lose Stellen entfernenAlte Tapete trägt nichtHohlstellen ausschließen
Beton / Zement / Ziegel / SteinSaugverhalten prüfenEntstauben, Porigkeit und Saugverhalten prüfenStaub, offene Poren, MehrverbrauchMusterfläche anlegen
Glas / Fliesen / Metall / KunststoffHaftung testenSehr gründlich reinigen, entfetten, Haftung testenGlatte oder dichte OberflächeTestfläche vor Gesamtfläche
OSB / MDF / rohes HolzSperren / versiegelnKanten schließen, Sperrgrund einsetzen, vollständig trocknen lassenQuellen, Flecken, HarzeSperrschicht bestätigen
Textil / GewebeFeste Verbindung prüfenFeste Verbindung, lose Fasern entfernenBewegung oder AblösungNur feste textile Innenflächen

Grundregel

Die wichtigste Regel für jede Oberfläche

BELKA kann nur so gut ausgeführt werden, wie der Untergrund vorbereitet ist.

Erst wenn diese drei Punkte erfüllt sind, sollte die Anwendung geplant werden.
1

Tragfähig

Die Fläche darf nicht lose, bröselig, abblätternd, stark kreidend oder strukturell beschädigt sein.

2

Sauber

Staub, Fett, Nikotinfilm, Küchenrückstände, Rost, lose Farbe oder alte Beschichtungen können die Haftung und das Ergebnis beeinträchtigen.

3

Trocken

Aktive Feuchtigkeit, dauerhaft feuchte Bereiche oder Schimmelursachen müssen vor der Anwendung geklärt und behoben werden.

Übersichtsvideo

BELKA auf verschiedenen Oberflächen sehen

Das Video zeigt die Materialwirkung auf unterschiedlichen Innenflächen. BELKA wird nicht nur optisch überdeckt, sondern in die Fläche eingearbeitet.

Tapete / Wandbekleidung

BELKA auf Tapete, Raufaser und Vlies anwenden

Vorhandene Wandbekleidungen mit einer neuen materialstarken Oberfläche überarbeiten.

BELKA kann auf vorhandenen Tapetenflächen angewendet werden, wenn die Tapete fest mit dem Untergrund verbunden ist. Durch die pastöse Verarbeitung entsteht keine neue Papierlage, sondern eine sichtbare, strukturierte Innenbeschichtung.

Was BELKA auf dieser Oberfläche leistet

  • deckt die flache Papierwirkung alter Tapeten sichtbar ab
  • füllt kleine Strukturunterschiede und Übergänge
  • verwandelt Raufaser, Vlies oder Papiertapete in eine neue dekorative Oberfläche

Ausführung auf diesem Untergrund

  1. Prüfen, ob die Tapete vollständig haftet – ohne Hohlstellen, Ablösungen oder offene Kanten.
  2. Oberfläche reinigen; Fett, Schmutz oder Nikotinfilm entfernen.
  3. Beschädigte Stellen vor der Beschichtung ausgleichen.
  4. BELKA gleichmäßig auftragen und mit Kelle oder Hand in die Fläche einarbeiten.
Ausführungshinweis: Wenn eine alte Tapete bereits lose ist, ist sie kein tragfähiger Ausführungsuntergrund. Dann muss zuerst stabilisiert oder entfernt werden.

Putz / Gips / Trockenbau

BELKA auf Putz, Gips, Gipskarton und Rigips anwenden

Klassische Wand- und Deckenflächen mit Struktur, Tiefe und Materialwirkung beschichten.

Putz, Gips und Gipskarton gehören zu den typischen Innenflächen für BELKA. Die pastöse Masse wird in die Wandstruktur eingearbeitet und macht aus einer einfachen Fläche eine zusammenhängende dekorative Oberfläche.

Was BELKA auf dieser Oberfläche leistet

  • nimmt kleine Putzstrukturen sichtbar auf
  • füllt Poren, feine Vertiefungen und unruhige Wandbereiche
  • erzeugt eine warme, dekorative Oberfläche statt einer flachen Farbschicht

Ausführung auf diesem Untergrund

  1. Lose Bestandteile und Staub entfernen.
  2. Kreidende oder stark saugende Stellen fachgerecht binden.
  3. BELKA gleichmäßig verteilen und in die Wandstruktur einarbeiten.
  4. Übergänge nass in nass verbinden, damit die Oberfläche ruhig und durchgehend wirkt.
Ausführungshinweis: Bei stark saugenden Gips- oder Putzflächen ist eine gleichmäßige Vorbehandlung sinnvoll, damit die Oberfläche homogen bleibt.

Beton / Zement

BELKA auf Beton, Zement und mineralischen Wandflächen anwenden

Rau, massiv, technisch – und mit BELKA dekorativ veredelbar.

Beton und Zementflächen zeigen die Materiallogik von BELKA besonders klar. Die Masse arbeitet sich in Poren, kleine Vertiefungen und Oberflächenstrukturen ein und macht aus einer harten technischen Fläche eine wohnliche Innenoberfläche.

Was BELKA auf dieser Oberfläche leistet

  • füllt Poren und raue Betonstellen
  • reduziert die harte, technische Wirkung
  • bildet eine dekorative Schicht mit sichtbarer Materialtiefe

Ausführung auf diesem Untergrund

  1. Staub und lose Partikel sorgfältig entfernen.
  2. Rückstände, Trennmittel oder Fettfilme ausschließen.
  3. Saugfähigkeit der Fläche beurteilen.
  4. BELKA mit Druck auftragen und in die Betonstruktur einarbeiten.
Ausführungshinweis: Bei sehr staubigen oder stark saugenden Betonflächen muss die Oberfläche zuerst einheitlich gebunden werden, damit BELKA gleichmäßig wirken kann.

Glas / Glatte Fläche

BELKA auf Glas, Fensterflächen und glatten Glasflächen anwenden

Glatte, kühle Flächen in strukturierte Innenoberflächen verwandeln.

Glas ist glatt, hart und visuell kühl. BELKA kann diese Wirkung verändern, weil die pastöse Beschichtung aufgetragen, verrieben und als neue sichtbare Oberfläche ausgeführt wird.

Was BELKA auf dieser Oberfläche leistet

  • verwandelt glatte Glasflächen in strukturierte Dekorflächen
  • nimmt der Fläche die kalte, technische Wirkung
  • schafft eine optisch geschlossene, warme Innenoberfläche

Ausführung auf diesem Untergrund

  1. Glasfläche vollständig reinigen und entfetten.
  2. Fingerabdrücke, Fettfilm und Staub entfernen.
  3. Eine kleine Testfläche ausführen und Oberfläche beurteilen.
  4. BELKA dünn, gleichmäßig und kontrolliert verreiben; Kanten sauber ausarbeiten.
Ausführungshinweis: Auf sehr glatten Flächen entscheidet die saubere Ausführung über die optische Qualität. Die erste Testfläche sollte besonders sorgfältig ausgeführt werden.

Fliesen / Keramik / Marmor

BELKA auf Fliesen, Keramik, Kacheln und Marmor anwenden

Harte, glatte Innenflächen dekorativ überarbeiten – außerhalb direkter Nasszonen.

Fliesen, Keramik und Marmor wirken oft hart, kalt oder technisch. BELKA kann diese Innenflächen optisch neu aufbauen und ihnen eine warme, strukturierte Oberfläche geben, sofern die Fläche trocken, tragfähig und nicht dauerhaft wasserbelastet ist.

Was BELKA auf dieser Oberfläche leistet

  • überarbeitet harte, glatte Flächen ohne Papier- oder Farbanmutung
  • füllt Fugenbilder optisch mit Material
  • macht aus Keramik- und Fliesenflächen eine ruhige Dekoroberfläche

Ausführung auf diesem Untergrund

  1. Fliesen oder Marmor sorgfältig reinigen und entfetten.
  2. Fugen und Übergänge auf Stabilität prüfen.
  3. Testfläche in trockener Zone ausführen.
  4. BELKA gleichmäßig auftragen und über Fläche und Fugen führen.
Ausführungshinweis: Fliesen in Duschen, direkten Spritzwasserbereichen oder dauerhaft wasserbelasteten Zonen sind keine normale BELKA-Anwendung.

Holzwerkstoffe

BELKA auf OSB, MDF und Holzwerkstoffen anwenden

Holzplatten dekorativ beschichten – mit korrekter Sperr- und Versiegelungslogik.

OSB, MDF und rohe Holzwerkstoffe sind feuchtigkeitsempfindlich. Da BELKA mit Wasser angerührt wird, können ohne geeignete Sperrschicht Quellen, Flecken durch Gerbstoffe oder Harze und Haftungsprobleme entstehen.

Was BELKA auf dieser Oberfläche leistet

  • macht OSB, MDF und Holzplatten optisch wohnlicher
  • füllt kleine Strukturunterschiede und Plattenunruhe
  • bildet nach korrekter Vorbereitung eine dekorative Oberfläche

Ausführung auf diesem Untergrund

  1. Fläche reinigen, entfetten, leicht schleifen und gründlich entstauben.
  2. Kanten, Bohrungen und offene Stellen separat versiegeln.
  3. Auf rohen Platten einen geeigneten Sperrgrund gegen Flecken auftragen und vollständig trocknen lassen.
  4. Erst danach BELKA dünn und gleichmäßig aufziehen.
Ausführungshinweis: Auf werkseitig beschichteten Platten reicht häufig Reinigung und Haftprüfung. Auf rohen OSB-/MDF-Flächen ist eine Sperrschicht erforderlich.

Ziegel / Backstein

BELKA auf Ziegel, Backstein und Klinker anwenden

Stark strukturierte Innenflächen mit Material füllen und optisch beruhigen.

Ziegel und Backstein besitzen Poren, Fugen und starke Materialstruktur. Genau dort kann BELKA sichtbar arbeiten: Die Masse wird in die Fläche eingearbeitet und schließt unruhige Bereiche materialstark.

Was BELKA auf dieser Oberfläche leistet

  • füllt Poren, Fugenlinien und unruhige Ziegelstrukturen
  • macht raue Mauerwerksflächen optisch ruhiger
  • bewahrt Materialtiefe, ohne die Fläche flach wirken zu lassen

Ausführung auf diesem Untergrund

  1. Staub und lose Ziegelpartikel entfernen.
  2. Saugfähigkeit der Fläche einschätzen.
  3. BELKA satt und gleichmäßig in die Struktur einarbeiten.
  4. Fugen und Kanten mit kontrolliertem Druck schließen.
Ausführungshinweis: Bei sehr grobem oder stark saugendem Ziegel kann der Materialverbrauch höher sein. Das ist bei der Planung zu berücksichtigen.

Stein / Naturstein

BELKA auf Stein, Naturstein und Kunststein anwenden

Harte mineralische Flächen mit einer warmen, dekorativen Oberfläche veredeln.

Steinflächen können glatt, porös, offen, dicht oder stark strukturiert sein. BELKA wird als formbare Masse aufgetragen und kann diese unterschiedlichen Strukturen optisch aufnehmen.

Was BELKA auf dieser Oberfläche leistet

  • füllt Poren und Vertiefungen in Steinstrukturen
  • macht harte Flächen wohnlicher
  • schafft eine dekorative Oberfläche über mineralischer Substanz

Ausführung auf diesem Untergrund

  1. Steinfläche von Staub und Rückständen befreien.
  2. Glätte, Porigkeit und Saugverhalten beurteilen.
  3. BELKA gleichmäßig auftragen und in die Steinstruktur führen.
  4. Bei starken Strukturunterschieden abschnittsweise arbeiten.
Ausführungshinweis: Stein ist nicht immer gleich Stein. Naturstein, Kunststein und sehr glatte Steinplatten können unterschiedlich reagieren; die Verarbeitung sollte entsprechend sorgfältig erfolgen.

Metallisch

BELKA auf Metall, Eisen, Stahl und Aluminium anwenden

Technische Innenflächen in warme, dekorative Oberflächen verwandeln.

Metallische Innenflächen wirken oft kalt, technisch und funktional. BELKA kann diese Wirkung verändern und eine strukturierte, warme Oberfläche erzeugen.

Was BELKA auf dieser Oberfläche leistet

  • nimmt Metallflächen die harte technische Wirkung
  • bildet eine dekorative Materialschicht über glatten Metallflächen
  • macht Paneele, Blechflächen und Metallbauteile optisch wohnlicher

Ausführung auf diesem Untergrund

  1. Metallfläche reinigen und entfetten.
  2. Rost oder lose Altbeschichtungen fachgerecht entfernen.
  3. Korrosionsschutz und Haftung objektbezogen klären.
  4. BELKA gleichmäßig auftragen und in dünnen, kontrollierten Zügen verreiben.
Ausführungshinweis: Bei Eisen und Stahl müssen Roststellen vor der Anwendung fachgerecht behandelt sein. Schwarzer Stahl ist als Innenfläche möglich, aber nicht ohne saubere Entrostungs- und Schutzlogik.

Kunststoff / PVC / HPL

BELKA auf Kunststoff, PVC, HPL, Laminat und Verbundplatten anwenden

Synthetische Innenflächen optisch hochwertig überarbeiten.

Kunststoffbasierte Innenflächen sind oft glatt, dicht und technisch. BELKA kann auch solche Flächen mit einer neuen Materialstruktur überarbeiten und optisch aufwerten.

Kunststoff, PVC und HPL als Untergrund für BELKA
Kunststoff, PVC und HPL als Untergrund für BELKA

Was BELKA auf dieser Oberfläche leistet

  • verwandelt funktionale Kunststoffflächen in dekorative Oberflächen
  • nimmt HPL, PVC oder Laminat die reine Nutzflächenwirkung
  • schafft eine warme, strukturierte Innenoberfläche

Ausführung auf diesem Untergrund

  1. Oberfläche gründlich reinigen und entfetten.
  2. Sehr glatte Flächen gleichmäßig anarbeiten und staubfrei machen.
  3. Testfläche ausführen und Haftung beurteilen.
  4. BELKA kontrolliert auftragen und dünn in die Fläche verreiben.
Ausführungshinweis: Kunststoffflächen können sehr unterschiedlich sein. Für ein hochwertiges Ergebnis ist eine saubere, fettfreie Oberfläche entscheidend.

Stoff / Textil

BELKA auf Stoff, Textil, Gewebe und Wandbespannung anwenden

Textile Innenflächen mit einer neuen, zusammenhängenden Oberfläche überarbeiten.

BELKA kann auch auf festen textilen Innenflächen angewendet werden. Das Material verbindet sich mit der Oberfläche und macht aus Stoff, Gewebe oder Wandbespannung eine neue sichtbare Beschichtung.

Textil und Gewebe als Untergrund für BELKA
Textil und Gewebe als Untergrund für BELKA

Was BELKA auf dieser Oberfläche leistet

  • beruhigt textile Strukturen optisch
  • schafft eine zusammenhängende Oberfläche über Stoff oder Gewebe
  • macht dekorative textile Flächen materialstärker

Ausführung auf diesem Untergrund

  1. Prüfen, ob die textile Fläche fest sitzt.
  2. Staub und lose Fasern entfernen.
  3. BELKA mit kontrolliertem Druck auftragen und in die textile Struktur einarbeiten.
  4. Abschnittsweise arbeiten, damit die Oberfläche ruhig und gleichmäßig bleibt.
Ausführungshinweis: Bei flexiblen oder beweglichen Textilien ist die feste Verbindung der Fläche mit dem Untergrund entscheidend.

Farbe / Lack / Beschichtung

BELKA auf Farbe, Lack, Altanstrich und beschichteten Flächen anwenden

Bestehende Beschichtungen in eine neue Materialoberfläche verwandeln.

Vorhandene Farb- und Lackflächen müssen nicht flach bleiben. BELKA legt eine neue materialstarke Oberfläche darüber und verändert Haptik, Tiefe und visuelle Wirkung der Fläche.

Altanstrich und Farbe als Untergrund für BELKA
Altanstrich und Farbe als Untergrund für BELKA

Was BELKA auf dieser Oberfläche leistet

  • überdeckt die flache Wirkung alter Farbe
  • füllt kleine Unregelmäßigkeiten in der Beschichtung
  • schafft eine neue dekorative Oberfläche über vorhandenen Anstrichen

Ausführung auf diesem Untergrund

  1. Lose oder abblätternde Farbe entfernen.
  2. Glänzende Lackflächen reinigen und gleichmäßig anarbeiten.
  3. Staubfrei arbeiten.
  4. BELKA gleichmäßig auftragen und mit der vorhandenen Fläche verbinden.
Ausführungshinweis: Bei alten Beschichtungen ist entscheidend, dass die darunterliegende Schicht fest mit dem Untergrund verbunden ist.

Professionelle Ausführung

Worauf es bei der Verarbeitung wirklich ankommt

Die entscheidenden Qualitätsmerkmale einer sauberen Ausführung – aus der Regellogik der Praxis.

Nicht nur optisch prüfen

Eine Fläche kann gut aussehen, aber Staub, lose Schichten oder Fettfilm tragen keine hochwertige Beschichtung. Deshalb wird der Untergrund bewusst beurteilt.

Glattflächen sauber vorbereiten

Glas, Metall, Keramik, Lack und Kunststoff brauchen eine fettfreie Oberfläche und eine objektbezogene Haftungsprüfung.

Rauflächen materialstark arbeiten

Beton, Putz, Ziegel, Stein, MDF und OSB profitieren davon, dass BELKA in die Struktur eingearbeitet wird.

Kanten bewusst führen

Bei Platten, Paneelen, Fliesen, Glas und Metall entscheidet die saubere Kantenführung über die Premium-Wirkung.

Musterfläche nutzen

Ein Muster zeigt Farbe, Struktur, Haptik und Materialwirkung präziser als jede Beschreibung.

Projektflächen planen

Bei großen oder gewerblichen Flächen sollten Menge, Struktur, Farbe, Abschnittslogik und Ausführung vorher sauber geplant werden.

Einsatzgrenzen

Was nicht zur normalen Innenflächen-Ausführung gehört

Diese Fälle widersprechen nicht der Anwendung auf jeder Innenoberfläche. Sie liegen außerhalb einer normalen, tragfähigen, trockenen und ausführungstauglichen Innenfläche.

Ausführungsgrenze: Bei Feuchtigkeit, Schimmel, Rost, losen Schichten oder strukturellen Schäden muss zuerst die Ursache geklärt und der Untergrund wieder ausführungstauglich gemacht werden.
  • Böden und begehbare Nutzflächen
  • Duschen und direkte Nasszonen
  • Dauerhafte Wassereinwirkung
  • Dauerhaft feuchte Räume
  • Aktive Feuchtigkeitsschäden
  • Unbehandelte Schimmelursachen
  • Lose, bröselige Untergründe
  • Strukturell beschädigte Flächen

Häufige Fehler

Fehler, die vor der Anwendung vermieden werden sollten

Die häufigsten Probleme entstehen nicht durch die Oberfläche selbst, sondern durch eine falsche Beurteilung des Untergrunds.

1

Nur optisch bewertet

Eine Wand kann stabil aussehen und trotzdem stauben, kreiden oder lose Schichten enthalten.

2

Feuchtigkeit unterschätzt

Dauerhafte Feuchtigkeit ist kein optisches Problem, sondern ein Untergrundproblem.

3

Glattflächen nicht entfettet

Glas, Fliesen, Metall oder lackierte Flächen brauchen besonders gründliche Reinigung.

4

Holzwerkstoffe nicht gesperrt

OSB, MDF und rohes Holz können auf Feuchtigkeit reagieren und Verfärbungen verursachen.

5

Alte Tapete nicht geprüft

Wenn die alte Tapete lose ist, ist die gesamte neue Oberfläche gefährdet.

6

Metall ohne Rostschutz

Rost kann später durchschlagen oder die Oberfläche langfristig beeinträchtigen.

Musterfläche

Muster zuerst beurteilen, dann Fläche planen

Ein Muster zeigt Farbe, Struktur, Haptik und Materialwirkung präziser als jede Beschreibung – besonders bei großen, glatten, dunklen oder technisch anspruchsvollen Flächen.

  • Farbe und Struktur beurteilen
  • Materialgefühl erleben
  • Oberflächenwirkung mit vorhandenen Flächen vergleichen
  • Ausführung für größere Flächen besser planen
BELKA Musterpaket zur Beurteilung von Farbe, Struktur und Materialwirkung
BELKA Musterpaket

BELKA Anwendung

Nicht der Materialname begrenzt die Gestaltung. Entscheidend ist der ausführungstaugliche Innenuntergrund.

Ob Tapete, Putz, Beton, Glas, Fliesen, Holz, MDF, OSB, Ziegel, Stein, Metall, Kunststoff, Stoff, Farbe oder Lack: BELKA macht aus Innenflächen neue dekorative Oberflächen.

FAQ

Häufige Fragen zur Anwendung auf verschiedenen Oberflächen

Kann BELKA wirklich auf jeder Innenoberfläche angewendet werden?

Ja. BELKA kann auf jeder normalen Innenoberfläche angewendet werden. Gemeint sind tragfähige, zugängliche, saubere und trockene Innenflächen – glatt, rau, porös, strukturiert, mineralisch, hölzern, metallisch, keramisch, gläsern, kunststoffbasiert oder textil. Lose, dauerhaft nasse, schimmelbelastete oder strukturell beschädigte Untergründe müssen vor der Anwendung saniert werden; sie sind kein ausführungstauglicher Innenuntergrund.

Warum haftet BELKA auf so unterschiedlichen Materialien?

Weil BELKA als pastöse Masse aufgetragen und verrieben wird. Das Material wird in die Struktur des vorbereiteten Untergrunds eingearbeitet, füllt Poren und Vertiefungen und bildet eine zusammenhängende Innenbeschichtung.

Muss die Oberfläche perfekt glatt sein?

Nein. BELKA benötigt keine perfekt glatte Oberfläche. Gerade raue, poröse und strukturierte Flächen können die Materialwirkung sehr gut zeigen. Entscheidend ist nicht perfekte Glätte, sondern Tragfähigkeit, Sauberkeit und Trockenheit.

Was passiert mit Rissen, Poren und Unebenheiten?

BELKA wird in die Fläche eingearbeitet. Poren, Vertiefungen, Unebenheiten, Fugen und feine oberflächliche Risslinien werden mit Material gefüllt und optisch geschlossen. Aktive oder strukturelle Schäden müssen vorher behoben werden.

Kann BELKA auf Tapete angewendet werden?

Ja, wenn die Tapete fest sitzt. BELKA kann vorhandene Tapetenflächen überarbeiten und eine neue strukturierte Oberfläche erzeugen. Lose Tapetenstellen müssen vorher entfernt oder stabilisiert werden.

Kann BELKA auf Putz, Gips oder Rigips angewendet werden?

Ja. Putz, Gips, Gipskarton und Rigips sind typische Innenflächen für BELKA. Staub, Kreidung und ungleichmäßige Saugfähigkeit müssen vor der Anwendung geprüft und ausgeglichen werden.

Kann BELKA auf Glas, Fliesen oder Metall angewendet werden?

Ja. BELKA kann auch auf glatten Innenflächen wie Glas, Fliesen, Keramik, Metall, Lack, Kunststoff oder beschichteten Platten angewendet werden. Diese Flächen müssen besonders sauber, fettfrei und objektbezogen auf Haftung geprüft sein.

Kann BELKA auf MDF, OSB, Holz oder Spanplatte angewendet werden?

Ja. Rohe OSB-, MDF- und Holzwerkstoffflächen müssen jedoch vorbereitet und mit geeigneter Sperr- oder Versiegelungslogik geschützt werden. Werkseitig beschichtete Platten sollten gereinigt und auf Haftung geprüft werden.

Kann BELKA auf Kunststoff, PVC, HPL oder Laminat angewendet werden?

Ja. BELKA kann auf Kunststoff, PVC, Vinyl, Acryl, HPL, Laminat, Melamin und beschichteten Kunststoffflächen angewendet werden, wenn die Fläche fest, sauber, trocken, fettfrei und für die Beschichtung vorbereitet ist.

Kann BELKA auf Stoff oder textilen Flächen angewendet werden?

Ja. BELKA kann auf festen textilen Innenflächen, Stoffoberflächen, Gewebe, Wandbespannungen und dekorativen Textilflächen angewendet werden, wenn die textile Fläche stabil mit dem Untergrund verbunden ist und keine losen Fasern trägt.

Ist BELKA nur für Wände?

Nein. BELKA ist eine Innenoberflächenbeschichtung für Wände, Decken, Platten, Paneele, Verkleidungen, Glasflächen, Holzflächen, Metallflächen, Kunststoffflächen, Textilflächen und viele weitere Innenoberflächen. Böden, direkte Nasszonen und dauerhaft feuchte Bereiche gehören nicht zur normalen Anwendung.

BELKA Innenbeschichtung – Anwendungsguide für verschiedene Innenoberflächen. gobelka.com